Die Autoren

04.08.14 22:15-BildschirmkopieMathias Bröckers ist freier Journalist, der u.a. für die taz und Telepolis schreibt. Er gehört zur Gründergeneration der taz, BennoMartinyarbeitete danach als Autor u.a. für Die Zeit und zahlreiche Radiosender. Seine Werke Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf und Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11. 9. wurden internationale Bestseller. Zuletzt erschienen von ihm im Westend Verlag 11. 9. – zehn Jahre danach sowie JFK – Staatsstreich in Amerika. Er wurde 1985  mit der “Benno-Martiny-Medaille für sauberen Journalismus ”  in Bronze ausgezeichnet. Sein Blog erscheint auf www.broeckers.com

04.08.14 22:16-BildschirmkopiePaul Schreyer ist freier Journalist, unter anderem für die Magazine Telepolis und Global Research. Sein letztes Buch Faktencheck 9/11 wurde in Fachkreisen mit großem Interesse aufgenommen (»Gehört zum besten, was man an kritischen Analysen zu diesem Thema auf dem deutschen Buchmarkt finden kann«, Dr. Dieter Deiseroth, Richter am Bundesverwaltungsgericht).

28 comments on “Die Autoren

  1. Sehr geehrter Herr Bröckers, sehr geehrter Herr Schreyer,
    ich bin gestern mit der Lektüre Ihres ausgezeichneten Buches fertig geworden und habe heute eine Rezension an Amazon geschickt (siehe unten). Nach Möglichkeit werde ich diese Rezension auch anderweitig veröffentlichen.
    Ich möchte mich aber nicht nur via Amazon, sondern auch direkt bei Ihnen bedanken.
    Ich halte es für ausgesprochen wichtig, mit Büchern wie Ihrem einerseits mehr Menschen fundierte Kenntnisse über die realen politischen Zusammenhänge bezüglich der Ukraine-Krise zu vermitteln – aber auch Mut zu machen, selbst mutiger zu sein.
    Herzlich Gruß
    Andreas Peglau

    ———————-

    „Wir sind nicht die Guten“

    Bisher musste, wer statt der Lügen und Verzerrungen der hauptsächlichen BRD-Medien etwas von den tatsächlichen Geschehnissen in der Ukraine erfahren wollte, sich vor allem aus dem Internet und einigen wenigen Zeitungen Bruchstücke zusammensuchen. Nun gibt es erfreulicherweise erste realitätsgerechte Gesamtbetrachtungen in Buchform. Kürzlich erschien, herausgegeben von Peter Strutynski, „Ein Spiel mit dem Feuer“ (sehr lesenswert!), jetzt, passenderweise zum 1. September, auch das Buch von Bröckers und Schreyer.
    Ich halte es für ganz hervorragenden Journalismus: hochaktuell, brisant, faktenreich, seriös recherchiert und genügend mit Quellen belegt. Keineswegs ist es einseitig oder – wie der Titel vermuten lassen könnte – Putin gegenüber unkritisch: Zu verstehen bedeutet nicht gutzuheißen, erinnern die Autoren gleich zu Beginn, und: Verständnis ist grundsätzlich etwas Wünschenswertes – wie ließe sich sonst sinnvoll reagieren? (S. 16-17). Sie verschweigen auch nicht die russischen Menschenrechtsverletzungen (S. 12-17) oder Großmachtphantasien (S. 167-173). Doch sie weisen darauf hin, dass Deutschland skrupellos mit Staaten kooperiert, die sich diesbezüglich weit schlimmerer Vergehen schuldig machen – allen voran die längst zum „größten internationalen Terroristen“ gewordenen USA, die weltweit Menschenrechte mit Füßen treten bzw. treten lassen und unzählige Menschenleben direkt oder indirekt auf dem Gewissen haben (S. 180).
    „Wir sind die Guten“ ist flüssig, teilweise packend geschrieben, der Ton wechselt zwischen Ernsthaftigkeit, gelegentlichem, einfühlbaren Sarkasmus und eindringlichem, emotionalen Appellieren: Schließlich geht es um nicht weniger als um Krieg oder Frieden sowie um die berechtigte Empörung über Massenmedien, die sich vielfach unverantwortlicher, dummdreister Hetze schuldig machen.
    Noch einmal den Buchtitel aufnehmend, ziehen die Autoren – sich durch ihr „Wir“ mit einschließend und nicht als Gutmenschen über alle anderen stellend – folgende bittere Bilanz:
    „Wir sind nicht die Guten, die die Stabilität der Weltordnung garantierten, wir sind die Schlechten, die die Weltunordnung vorantreiben. Wir sind die Hässlichen, weil wir dabei vor Gewalt und Krieg nicht zurückschrecken. Und wir sind Verräter, wenn wir auf unseren Fahnen die Werte des Humanismus schwenken, doch unsere Panzer, Drohnen und Raketen allein der Agenda der Macht und des Profits folgen.“ (S. 190)
    Aber Bröckers und Schreyer bieten am Ende auch einen ganz und gar nicht resignativen Katalog konstruktiver Fragen und Forderungen.
    Ich befürchte, es gehörte nicht nur viel Arbeit dazu, dieses Buch – zumal in so kurzer Zeit – in dieser Qualität zu schreiben, sondern, in einer auf das Feindbild „Osama bin Putin“ (S. 26) fixierten Medien- und Politiklandschaft auch eine gehörige Portion Mut. Auch dafür möchte ich mich bedanken.
    Andreas Peglau, Berlin

  2. Sehr geehrte Herren,
    wir haben Ihr Buch regelrecht “verschlungen”
    Ebenso entäuscht von der gleichgeschalteten, kritiklosen Presse fragen wir uns welche Partei in Deutschland
    so viel Mut hat, schonungslos diese Dinge klarzustellen.

    Wir sind Sympathisanten der AFD und glauben an die eigenen positiven Kräfte in Deutschland um endlich einmal von der Bevormundung der US-Finanzmächte wegzukommen. Dies wird sicherlich sehr schwierig und erfordert eine hohe Portion Mut und Durchsetzungsvermögen. Leute wie Sie sollten nicht aufhören zu hinterfragen und aufzuklären..

    Danke für die vielen neuen Erkenntnisse. Wie können wir, als “Normalos”, unsere Mitbürger motivieren,
    sich für einen grundlegende Änderung der Strategie in Deutschland stark zu machen ??

    mit freundlichem Gruß
    Reiner Behnke (Unternehmer KMU) Birgit Pulvermacher (Sozialpädagogin)

  3. Hallo sie mutigen Journalisten,
    ihr Buch gibt ja Hoffnung, dass es unabhängigen Journalismus, der souverän recherchiert, wirklich noch gibt.
    Das war meine große Not, dass nach 40 Jahren erlebter Gleichschaltung der Medien, jetzt aktuell das Gleiche wieder geschieht. Sie haben richtig geschrieben, dass wir in der zurückliegenden Zeit (bis auf die besagte Ausnahme) aber auch Zugriff auf die anderen Quellen hatten und die meisten sich dann ihr eigenes Urteil gebildet haben. Diese Möglichkeit war jetzt kaum noch deutschsprachig zu finden. In unserer Tagespresse (TA)waren die Leitartikel auch gleichgeschaltet, nur die Leserbriefe zeugten von objektiver Weltsicht. Und jetzt haben sie die Fakten dazu geliefert. Ich hab sogar den Eindruck, dass viele ehemalig antisowjetisch eingestellte ostdeutsche Mitbürger durch die aktuelle einseitige massive antirussische Propaganda der Medien hin zu objektiver Einschätzung der Lage tendieren und eben nicht auf den Leim gehen (weil wir sowas schon mal in entgegengesetzter Richtung hatten) Wie kann es nur gelingen, dass die Wahrheit noch mehr an die Öffentlichkeit transportiert wird. Ich habe bei 3SAT Kulturzeit ein Interview mit ihnen angeregt.
    Danke für ihren Mut und endlich für die Wahrheit und nicht nur zur Ukraine, Hans-Jochen Dingeldein

  4. Eine exzellente Arbeit, die endlich einmal die Zusammenhänge aufzeigt, die uns bewusst von unseren Mainstream-Medien verschwiegen wird. Herzlichen Dank dafür.
    Tarnen, Täuschen und Betrügen sind inzwischen bei der Berichterstattung, nicht nur zur Ukraine, gang und gäbe. Nachdem die Politik mit der Verweigerung des Mindestlohns auch für Zeitungszusteller den Verlegern Millionen gespart hat, ist sie nun endgültig in deren Abhängigkeit geraten. Eine Hand wäscht die andere.
    Viele “getroffene Hunde bellen” nach der Veröffentlichung des Buches. Ein Beispiel eines Journalisten (Peter Henkel) will ich aus meinen vielen Antworten auf Zuschriften an Politikern und Journalisten nennen:
    Auf meinen Hinweis doch einmal das Buch zu lesen, folgende Antwort:
    “….nein, ich habe das Buch nicht gelesen und werde es auch nicht lesen. Der Herr Bröckers verzapft seit Jahren und jetzt wieder eine solche Menge Unsinn und Einäugiges, dass es mir leid tut, dass auch Sie auf ihn hereinfallen.”
    Es geht noch weiter, dass mir nur noch Kopfschütteln übrig bleibt.
    Bisher war ich seit ca. 40 ein Wähler der großen Volksparteien. Nachdem ich jetzt aber Zeit habe mich für die Hintergründe der Tätigkeiten unserer Politiker zu interessieren, komme ich zu dem nüchternen Ergebnis:
    Täusche, Tarnen und Betrug….
    Und ein Zitat von B. Brecht gewinnt immer mehr an Gewicht:
    Wer die Wahrheit nicht weiß, ist ein Dummkopf.
    Wer sie aber weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
    Beiden Herren nochmals ein großes Dankeschön und für die Zukunft weiter ein gesundes Rückgrat. Dieser Körperteil ist inzwischen zu einem der größten Problemzonen unsere Politiker geworden.
    Alles erdenklich Gute wünscht
    Volker Spuhn, 74360 Ilsfeld.

  5. Lieber Herr Bröckers und Herr Schreyer,

    ich bin Friedensaktivist und erkläre seit Wochen den Menschen genau das, was Sie in ihrem sehr gut recherchierten Buch geschrieben haben. Jetzt haben wir es endlich Schwarz auf Weiß und die meisten meiner Mitdemonstranten haben bereits ihr Buch gekauft. Auch wir wurden bereits mehrfach fälschlicherweise von der Presse diffamiert und wissen aus eigener Erfahrung wie unehrlich, einseitig, auflagengesteuert und politisch instrumentalisiert die Presse leider heute ist.

    Ich habe mir erlaubt, eine kurze Rezension zu ihrem Buch zu schreiben:
    http://friedensbewegung-halle.de/2014/09/26/buchrezension-wir-sind-die-guten-von-brockers-und-schreyers/

    Vielen, vielen Dank!

  6. Lieber Herr Bröckers und Herr Schreyer,
    herzlichen Dank für ihre glänzende und sehr präzise Analyse dessen, was heute vor unseren Augen in Bezug auf Rußland und in der Ukraine abspielt. Sie haben sehr gut und gründlich argumentiert die wahren Hintergründe der dramatischen Ereignisse geschildert und präsentiert.

    Ich finde, es ist sehr wichtig , daß ihr Buch möglichst schnell in die anderen Sprachen übersetzt wird. Vor allem in die russische Sprache, weil das würde helfen, fast komplett verlorenes Vertrauen der Russen in die Objektivität und Unabhängigkeit der westlichen Journalisten wiederherzustellen, aber auch in die estnische Sprache. Ich schreibe aus Estland, wo ich mit tiefer Sorge und innerlichem Protest ähnliche “Gleichschaltung” der nationalen Medien beobachte, wie in Deutschland. Es fehlt auch hier jede Form von einer teiferen Analyse dessen, was passiert, die Artikel in den führenden Medien sind fast identisch mit deren in Deutschland, als ob sie alle wirklich von einem und demselban Autor stammen…

    Ich hoffe es sehr, daß sie die Anfragen für die Übersetzungen schon haben. Was müßte man dafür tun, daß es schneller passiert?
    Alles Gute für sie und herzlicher Glückwunsch zum Erfolg des Buches in Deutschland!
    Marina Janssen

  7. Sehr geehrte Herren,
    danke für das hervorragende Buch. Es hat für unsere Epoche, in der wir alles haben, nur nicht genug Zeit, genau die richtige Länge. Leider konnten sie aber dadurch einige interessante Themen nur anschneiden, besonders hätte ich gerne mehr über die Russlandfreunde in der deutschen Wirtschaft erfahren und die genauen Hintergründe, warum BILD die Anwesenheit von westlichen Söldnern in der Ukraine zugab. In Osteuropa wird Deutschland übrigens nicht als US-freundlicher Kriegshetzer, sondern als “Schützende Hand” über Putin betrachtet, welche einen Amoklauf der “Brzezinski-Gardisten” in Polen, dem Balitikum und Rumänien verhinderte. Ineressant ist die Entwicklung in Ungarn, wo (wie Sie ja kurz anschnitten) seit den 1980ern US-Netzwerke aktiv sind. Viele Ungarn, die damals den Kommunismus verabscheuten, gingen davon aus, dass der Westen ja gut sein müsse, wenn der Osten böse ist. Der junge Viktor Orbán wurde damals von der Soros-Stiftung gefördert- eine Investition, die sich bei der ersten Orbán-Regierung 1998-2002 auszahlte: Die serbische Opposition wurde damals von den NGO´s in Budapest und Szeged ausgebildet, ein Bündnis zwischen der ungarischen Minderheit in Serbien und Otpor geschmiedet. Bei den Wahlen 2002 wandten sich die Soros-Netzwerke gegen Orbán, denn nach dem Sturz von Milosevic wurde kein aktives Ungarn benötigt. Um Rumänien und Serbien an den Westen anzubinden, musste der allzu selbstständig agierende Orbán über die Klinge springen. Die Soros-Netzwerke sorgten dafür, das 2002 eine Clique aus Oligarchen und Liberalen an die Macht kam, die Ungarn gnadenlos ausbeutete. Dies führte dazu, dass Orbán seit seinem Wahlsieg 2010 eine Politik der “Offenen Tür” gegenüber der Shanghai-Gruppe verfolgt und die eigentlich eingefleischt anti-russisch gesinnten Magyaren in ihrer Mehrheit im aktuellen Konflikt mit Russland sympathisiert.Besonders Polen, Rumänien und Litauen, Brzezinskis Lieblinge, beklagen, dass Deutschland, Ungarn, Tschechien und die Slowakei im Hintergrund mit Russland zusammenarbeiten. Und sogar die Polen scheinen aufzuwachen: In einem abgehörten Gespräch beschimpfte der polnische Außenminister Sikorski, der mit einer Angehörigen des US-Establishments verheiratet ist, die Russen, Deutschen und Ungarn-aber auch Amerikaner, Briten und Franzosen, die Polen aufgehetzt und dann in Stich gelassen haben… Es wird also genug Material für ein zweites Buch geben. Ein Vorschlag für den Titel: “Die Guten-wie sie auf die Schnauze fielen”.
    Weiterhin viel Erfolg, Attila Varga

  8. Sehr geehrte Autoren,

    danke für das Buch, das eine übersichtliche Zusammenfassung der Hintergründe rund um die “Ukraine-Krise” bietet, auch wenn für meinen Geschmack der Ton oft zu anklagend ist und damit Ihrem Anliegen schadet. Allerdings war ich von den Abschnitten etwas enttäuscht, die sich mit dem Untertitel “wie uns die Meiden manipulieren” beschäftigen. Anstatt nur auf zwei fremde Analysen zu verweisen (ZAPP und Propagandaschau) wären hier eigene Auswertungen wünschenswert (und bestimmt auch machbar) gewesen, die die Einseitigkeit der Berichterstattung belegen, z.B. eine Statistik, wie oft die “westliche” Seite kollektiv anonymisiert benannt wurde (USA, Europa, der Westen, Kiew) und die russische Seite in den Leitmedien personalisiert wurde (Putin). Auch wenn das Buch dadurch eine Gelgenheit verpasst und seinem Untertitel nur bedingt gerecht wird, sind die anderen Kapitel sicherlich hilfreich und finden hoffentlich viele Leser.

    Und hier sei noch auf ein Lied hingewiesen, in dem die “Qualitätsberichterstattung” zum (Wieder-)Aufbau des Feindbilds Russland ironisch thematisiert wird:

  9. Der Inhalt des Buches deckt sich im wesentlichen mit meinen jahrzehntelangen Recherchen, und spiegelt damit natürlich meine Meinung über die derzeitige Weltpolitik wieder. Die Prägung der Bezeichnung “The Great Game” ist allerdings etwas älter als im Buch erwähnt , und stammt vom britischen Geheimdienstoffizier Arthur Conolly aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, und sollte den seit ca. 1813 schwelenden Kampf zwischen Russland und England um den mittleren Osten bezeichnen. Aber das ist nebensächlich, zeigt allerdings wie historisch verwurzelt der Kampf der Weltmächte um diese Region der Erde bereits ist.

    Die Frage, die ich mir allerdings stelle, und die mir die Autoren des Buches hoffentlich beantworten können, lautet:
    Was fangen wir nun mit unserem Wissen um die tatsächlichen Gründe für diesen Konflikt an? Was hilft es uns, dass wir wissen, dass die westlichen Großmächte und ihre Mitläufer- und Vasallenstaaten, wie Deutschland, die eigentlichen Aggressoren sind, und Russland sich eher in einer Verteidigungsposition befindet?

    Die ZDF-Sendung “Die Anstalt” vom 23.09 hat diesbezüglich ja schon einiges an Aufklärungsarbeit geleistet. Leider folgen die Mainstream-Medien völlig unbeeindruckt weiterhin ihrer eingeschlagenen Lügen-, Vertuschungs- und Verschleierungstaktik.

    Bleibt uns nur die Erkenntnis, dass wir von durch und durch korrupten, kriminellen und raffgierigen Politikern und Wirtschaftsbossen beherrscht und benutzt werden? So wie man akzeptieren muss, dass man den Widrigkeiten der Natur hilflos ausgesetzt ist?

  10. Wir arbeiten in Polen und Deutschland.
    Würden gern mit Beziehungen und Power dazu beitragen, “Wir sind die Guten” in Polnisch zu verlegen.
    Wären die Rechte für Polen noch frei?
    Wir wollen damit kein Geld verdienen.
    Wir sind davon überzeugt – nach kleinen Recherchen in einschlägigen Kreisen – dass in Polen mindestens ein ähnlicher Erfolg erzielt wird, wie bei uns.
    Die Notwendigkeit der richtigen Einschätzung der Hintergründe für den Ukraine-Konflikt ist für Pplen noch wichtiger, als für uns.

  11. Das sachlichste und beste Buch seit Jahren. Innerhalb einer Woche dreimal gelesen! Ich werde jetzt mehrere Exemplare kaufen und an “beeinflußte und mediengestörte” Verwandte verschenken. Es ist schlimm, wenn man ob seiner Meinung belächelt wird. Wir brauchen weiter Frieden in der Welt. Das was die Strategen in den USA und ihr Erfüllungsgehilfe NATO macht ist absolut menschenfeindlich. Die Zusammenarbeit mit Russland ist für Deutschland sehr wichtig. Krieg ist schrecklich, aber unsere Politiker scheinen es besser zu wissen. Kann man nur so bescheuert sein? Brot und Spiele fürs Volk, das sagten schon die Römer! Und jetzt kommt noch das Unterschichtenfernsehen dazu.
    Vielen Dank für die spannende und aussagekräftige Information.

  12. Auch wenn ich nicht ganz den Verschwörungstheorien folgen möchte, die dieses Buch aufwirft. Es ist das Beste was ich seid langen im politischen Bereich gelesen habe. Vielen Dank für die kritischen Analysen und Fragen! Man fühlt sich als Putin-Versteher nicht mehr ausgegrenzt.

  13. Sehr geehrte Herren

    Mit grossem Interesse habe ich Ihr Buch “Wir sind die Guten” gelesen. Ich bin weitgehend damit einverstanden und ich bin froh, dass es noch kritische Journalisten gibt.

    Auch in der Schweiz wird im Ukrainekonflikt immer in der gleichen Richtung informiert. Ich habe deshalb meinem Ärger Luft gemacht und am 2.9. einen kritischen Brief an die Redaktion vom Schweizer Fernsehen (SRF) abgeschickt.
    Wenige Tage habe ich eine Antwort erhalten. Vielleicht interessiert Sie dieser Mailwechsel.

    Meine Darlegungen unterstützen die in Ihrem Buch genannten Argumente liefern allerdings auch noch einige weitere Mosaiksteinchen.

    Zwei Fehler haben sich eingeschlichen

    - Nicht ganz richtig ist die in meinem Mail an SRF aufgestellte Behauptung, der Westen habe tatenlos dem Massensterben in Russland nach der Wende zugesehen. In Ihrem Buch sagt Nuland, dass die USA Russland mit 20 Milliarden Dollar unterstützt habe. Aber es ist anzunehmen, dass diese Hilfe nicht an das Volk ging, sondern an Leute, welche in irgendwelcher Weise Opposition trieben, und Russland womöglich mehr schadeten als nutzten.
    – In Punkt 5 muss es *Erpressung* und nicht “Betrug” heissen (Sie sagten zu der Reisegruppe in der Westukraine: “Ihr kommt hier nicht weg, wenn ihr nicht zahlt”.) Ich habe auch nicht erwähnt, warum sie erpresst wurden. Ganz sicher ist dies nicht. Vermutlich war dies deshalb, weil diese Gruppe (Volkstanzreisegruppe) russische Tänzer aus Moskau eingeladen hatten.

    Schliesslich ist zu ergänzen, der in Punkt 9 erwähnte österreichische Journalist heisst Christian Wehrschütz. Das Interview mit ihm wurde am 22.8 in den Mittagsnachrichten des Schweizer Radios ausgestrahlt, und ist vielleicht im Internet noch abrufbar.

    Vielleicht ist es für Sie interessant, mit welchen Überlegungen ich ohne Kenntnis von “Wir sind die Guten” die Wand von Meldungen aufgenommen habe, welche samt und sonders über Russland nichts als schlecht geredet haben.

    Freundliche Grüsse
    Günter Baigger
    Zumhofhalde 32
    6010 Kriens
    Schweiz

    Ich beginne mit dem Antwortmail von SRF:

    From: Schweizer Radio und Fernsehen
    Sent: Thursday, September 04, 2014 4:16 PM
    To: g.baigger@bluewin.ch
    Subject: AW: Berichterstattung von SRF über die Ukrainekrise

    Sehr geehrter Herr Baigger

    Besten Dank für Ihr ausführliches Mail. Ich kann Ihnen nicht zu allen Punkten eine Antwort geben, aber lassen Sie mich eines klarstellen: Wir lassen nicht bewusst irgendwelche Informationen weg, nur weil sie nicht in unser Bild passen. Wir berichten unabhängig und unvoreingenommen über diesen Konflikt. Viele Punkte, die sie ansprechen werden stimmen – in einem Fernsehbericht von 2 Minuten kann man aber nicht auf alles eingehen.

    Sicher ist: Es gibt russische Truppen auf ukrainischem Boden und die jüngsten Erfolge der Separatisten sind auf die Unterstützung der russischen Armee zurückzuführen. Dass die ukrainische Armee umgekehrt mit westlicher Hilfe ukrainische Städte bombardiert haben soll – dafür gibt es nicht einmal Indizien. Das ist russische Propaganda. Wir halten uns an die Fakten, die uns unsere Korrespondenten vor Ort übermitteln oder die wir von unabhängigen Agenturen erhalten.

    Mit freundlichen Grüssen

    Gregor Meier

    Hier nun mein ursprüngliches Mail, welches ich am 2.9. abgesandt habe.
    TV-Nachrichtenchef SRF

    Den Kundendienst von «Schweizer Radio und Fernsehen» können Sie auch auf Twitter erreichen: @srf. Folgen Sie uns doch!

    > Sehr geehrte Damen und Herren
    >
    > Die Dame an Ihrer Telefonzentrale hat mir empfohlen, mich an Sie zu wenden. Worum geht’s?
    >
    > Ich bin mit Ihrer Berichterstattung über die Ukrainekrise nicht einverstanden. Sie lässt viele Informationen weg. Es gibt allerdings eine Ausnahme in der Sendung “Rendez-vous am Mittag”, auf welche ich im folgenden zurückkommen werde.
    >
    > Zunächst aber einige wesentliche Informationen, welche fehlen. Ich stehe dabei vor einem Dilemma, fasse ich mich kurz, können Sie einwenden, dass das ja gar nicht wesentliche Punkte seien, dass Sie eine erdrückende Fülle von gegenteiligen Informationen hätten. Deshalb wähle ich den Weg einer sorgfältigen (aber immer noch nicht allen kritischen Ansprüchen genügenden) Begründung meiner Ansicht.
    >
    > 1. Historisches: Nach der Wende geriet die russische Industrie in die Hand von Oligarchen. Diese wurden in kürzester Zeit zu Milliardären. Dazu gehört übrigens auch Chodorkovski, der jetzt in der Schweiz lebt. Viele von ihnen waren übrigens selbst einmal kommunistische Funktionäre (auch der angesprochene Chodorkovski). Russen sagen, dass sie entdeckten, dass sie als Kapitalisten mehr verdienen würden als wie als Funktionäre. Das Volk demgegenüber verarmte. SRF hat in den Neunziger Jahren und auch anfangs 2000 zahlreiche Reportagen darüber gebracht. Unter Jelzin beispielsweise verrichteten Bergarbeiter in Sibirien Schwerstarbeit, während sie monatelang keinen Rubel Lohn erhielten (Quelle Schweizer Fernsehen). Dies nur ein Beispiel. Man muss dabei bedenken, dass die Menschen in Russland über einen bescheidenen Wohlstand verfügten, der natürlich nicht an unseren Lebensstandard heranreichten. Die Wohlstandseinbusse schlug sich in der Lebenserwartung nieder. Diese sank in Russland nach der Wende um 10 Jahre, also von 70 auf 60 Jahre. Nun ist bekannt, dass die Lebenserwartung stark korreliert ist mit dem Wohlstand. Dass unsere Lebenserwartung so hoch ist, hat eben nicht nur mit medizinischem Fortschritt, sondern auch mit Wohlstand zu tun. Hier nun ein paar Zahlen: Würden alle Krebskrankheiten geheilt, dann würde die Lebenserwartung um 1 Jahr verlängert, würden alle Herz- und Kreislauferkrankungen heilbar, dann würde sich die Lebenserwartung um 4 Jahre verlängern. Da sind zehn Jahre doch ein ganz anderer Betrag. Dazu noch eine Zahl. Man kann leicht ausrechnen, dass bei einer ursprünglichen Bevölkerung von 160 Millionen, die russische Bevölkerung in dieser Zeit um rund 20 Millionen geschrumpft ist. In dieser Grössenordnung haben vorzeitige Todesfälle stattgefunden. Ohne Übertreibung kann man hier von einer humanitären Katastrophe sprechen. Ich war mehrmals in Russland. Immer wieder kommt die Sprache auf diese Toten. Depression, Krebs, Trunksucht, Suizid und anderes waren die Todesursachen. Der Westen hätte damals helfen müssen. Mir ist nichts bekannt, dass der Westen wesentliche Hilfe angeboten hat. (Es geht nicht nur um materielle Hilfe, sonderen auch um wirtschaftlich-juristisches Know-how für die Einführung einer Marktwirtschaft). Nach der Wahl Putins haben sich die Verhältnisse wieder verbessert. Ich kenne Russen, welche sagen, sie haben ihm ihre Stimme gegeben, weil sie ihn für das kleinere Übel halten. Inzwischen sind sie mit einigermassen zufrieden. Warum? Nun die wirtschaftlichen Verhältnisse haben sich erheblich verbessert, die Kriminalitätsrate ist erheblich gesunken. Putin hat dafür gesorgt, dass das Geld mehr im Land bleibt. Mehr als vorher kann das russische Volk an den Einkünften aus den Bodenschätzen partizipieren. Wenn man über Putin redet, sollte man auch diese Seite betrachten. Davon sehe ich bei SRF heute nichts.
    >
    > 2.Vor kurzem wurde Russland von einem niederländischen Gericht zur Schadensersatzzahlung von über 40 Milliarden Dollar verpflichtet. Da gewisse Massnahmen gegen Oligarchen nicht rechtmässig gewesen seien. Im Westen wurde das Urteil begrüsst. Der SRF-Hörer bekam den Eindruck, hier sei Recht gesprochen worden. Aber wurde auch überlegt, welchen Oligarchen etwas weggenommen wurde. Und wurde überlegt, wer das Geld zahlen muss? Wurde überlegt, dass das eine Busse ist, für welche das russische Volk aufkommen muss, und welches an ohnehin steinreiche Milliardäre (mit unklarer Vermögensherkunft) geht. Das Geld wandert in den Westen und kommt dem dortigen Wirtschaftsraum zu Gute, und fehlt im russischen Wirtschaftsraum.
    >
    > 3. In der Ukraine leben viele Russen, vor allem im Osten des Landes. (Kiew war übrigens auch schon mal Hauptstadt des russischen Reiches.) Die Russen wurden seit Beginn von Glasnost in der Ukraine unterdrückt. Meine Russischlehrerin hat dazu viele persönliche Beispiele gebracht. Diese Unterdrückung der Russen waren der Grund, warum die alte ukrainische Regierung abgewählt wurde. Janukowytsch trat sein Amt an. Er hat möglicherweise dann wieder seine Macht missbraucht. Aber auch davon erfuhr man bei seinem Sturz als ORF-Hörer nur wenig. Warum wird nicht darüber berichtet, dass vorübergehend sogar die ukrainische Sprache verboten wurde. Auf westlichen Druck wurde dies Verbot zurückgenommen. Was hätten wir gesagt, wenn Putin ähnliche Verbote in seinem Einflussbereich erlassen hätte? Dann hätten wir auf eine Rücknahme gar nicht mehr gewartet, sondern wir hätten sofort Sanktionen verhängt.
    >
    > 4. Zurück zur Ukraine. Im Internet kann man eine sehr grosse Demonstration von ukrainischen Schülern sehen. Sie riefen in Sprechchören nur einen Slogan: “Hängt alle Russen”. Kann man es den Russen verdenken, dass sie Angst haben und sich wehren möchten.
    >
    > 5. Man mag Janukowytsch vorwerfen er sei korrupt und kriminell gewesen. Aber, waren die Ukrainer besser. Eine Reisegruppe von Deutschen, Schweizern und Holländern haben sehr unliebsame Erfahrungen mit der dortigen Mafia machen müssen. Sie können einwenden, naja schlechtes Essen und ein bisschen Betrug ist alles nicht so schlimm. Aber wie ist es mit den Leuten, welche dort leben, und sich diesen Machenschaften nicht entziehen können. Über solche Zustände in der Westukraine erfährt man bei Ihnen nichts.
    >
    > 6. Der seriöse holländische Journalist Karel van Wolferen berichtet in einem kürzlich erschienen Artikel, dass die Amerikaner selbst sagen, dass sie die Ukraineaufstände mit 5 Milliarden Franken unterstützt haben. Kann man da noch von einem Volksaufstand reden. Was wäre, wenn Russland die Occupybewegung mit dem gleichen Betrag unterstützt hätte? Was berichtet SRF dazu? (Quelle:http://www.unz.com/article/the-ukraine-corrupted-journalism-and-the-atlanticist-faith/)
    >
    > 7. In der Ostukraine wurde die ukrainische Armee alles andere als freundlich aufgenommen. Das konnte man im Juni auch bei SRF sehen. Ukrainische Soldaten haben dann beruhigend reagiert. Selbstverständlich wollten sie niemanden töten. Anschliessend wurde gemeldet, dass zahlreiche ukrainische Soldaten desertiert seien. In der NZZ hat man das dann als Folge der Korruption erklärt, welche sich unter Janukowytsch breit gemacht habe. Nach einigen Erfolgen in der Zwischenzeit ist die ukrainische Armee schon wieder in Schwierigkeiten. Liegt das wirklich daran, dass Russen mitkämpfen, oder spielt immer noch Desertation eine Rolle? Warum beantwortet SRF nicht diese Frage?
    >
    > 8. Die Zwischenerfolge hat die ukrainische Armee nicht zuletzt durch Bombardierung erzielt. SInd wir da ganz sicher, dass da nur Ukrainer in den Flugzeugen sassen? Wie auch immer, Russen haben mir von Tausenden von Toden berichtet. Aber Sie können einwenden, diese Zahl stimme nicht. Aber sind es etwa gar keine Toten? Im Internet habe ich Bilder gesehen, welche von grosser Trostlosigkeit in den betroffenen Städten zeugen. Warum wird das in SRF nicht erwähnt? Im zitierten Rendez-vous am Mittag gab es einen Hinweis. Im Vergleich zum Gewicht der anderen Meldungen ist das zu wenig.
    >
    > 9. Die Russen haben einen Hilfskonvoi in die Ukraine geschickt. Man hat dies in unserer Presse auch bei SRF als geschickten Schachzug Putins bezeichnet. Das ist die Höhe. Die Ukraine bombardiert mit westlicher Unterstützung ukrainische Städte, richtet unglaubliches Elend an, und dann wird ein Hilfskonvoi als Propagandamassnahme Putins gebrandmarkt. Im bereits zitierten Rendez-vous am Mittag wurde ein österreichischer Journalist interviewt. Er hat erstens auf die desaströse Lage der Bevölkerung in den Städten hingewiesen und er hat auf die Lächerlichkeit der ukrainischen Regierung hingewiesen. Diese habe sie der Bevölkerung empfohlen, die Städte zu verlassen. Die sarkastische Bemerkung des Journalisten: “Ja, wo solln’s denn hingehen.” Und: Warum hat der Westen keinen Hilfskonvoi auf den Weg geschickt? Wo bleiben die kritischen Worte von SRF an die Adresse der ukrainischen Regierung. Zu beachten ist das beispielsweise Lugansk fast eine Million Einwohner hat, sowie Donezk 1.3 Millionen Einwohner. Immerhin konnten einige Ukrainer fliehen, inzwischen sind es an die 600’000 Personen. Wie leben diese Personen. Warum berichtet SRF nicht über diese Personen? Mir schien die Redakteurin von SRF übrigens überrascht, dass der österreichische Journalist nicht die erhoffte Kritik an der ukrainischen Regierung formulierte. Gab es bei SRF interne Kritik, das man den Falschen sprechen liess?
    >
    > 10. Man könnte einwenden, dass die Separatisten allesamt Verbrecher sind. Aber ist es denn angesichts der Unterdrückung der Ukrainer so unverständlich, dass diese Leute nicht von Kiew aus regiert werden wollen. Das wird nicht einmal bei SRF diskutiert. Es wird immer darüber geredet, dass Russen ukrainisches Gebiet beschossen hätten. Aber es gibt auch die Behauptung, dass Ukrainer russisches Gebiet beschossen haben. Ob das stimmt, kann ich nicht sagen. Aber SRF erwähnt das nicht.
    >
    > 11. Ursprünglich nannten sich die Separatisten Föderalisten. Haben sie oder wir ihren Namen geändert? Putin hat dazu geäussert, dass der Status der Ostukraine überdacht werden müsse. Natürlich ist das nicht sehr präzise. Aber es ist verständlich, dass er nicht schon vor allfälligen Verhandlungen sich nicht festlegen möchte. Sofort wird dies von Ihrem Kommentator Peter Gysling als Schachzug gegen “unsere” Position gedeutet. Also unsere Interpretation dient als Beweis von Putins Unehrlichkeit.
    >
    > 12. Dem zitierten Artikel von Wolferen kann man entnehmen, dass die Amerikaner den Russen seinerzeit versprochen hatten, die Nato nicht in den Bereich des ehemaligen eisernen Vorhangs auszudehnen. Ich selbst kann mich noch daran erinnern. Das Versprechen hat der Westen gebrochen. Also auch die Russen haben Gründe für Misstrauen. Aber warum wird dieses für die Beurteilung relevante Versprechen nicht erwähnt.
    >
    > 12. Erinnern wir uns an Breschnew. Damals herrschte die kommunistische Partei in der Sowjetunion. Damals wurde aber nie selbst in den schärfsten Zeiten des kalten Krieges ein so rüder Ton gegen die Machthaber hinter dem eisernen Vorhang angeschlagen. Jetzt haben wir einen gewählten Präsidenten, dessen Politik von den meisten Russen unterstützt wird. Er wird schlechter behandelt als Breschnew. In der deutschen Wochenzeitschrift “Die Zeit” konnte man sogar lesen: “Ausgerechnet ein Krieg könnte das Friedensprojekt Europa beleben”. So offen hat man in Deutschland noch nie von Krieg geredet. (NB! Die Zeit gilt als linksliberales Blatt und sie hatte seinerzeit die Entspannungspolitik stark gefördert). In der Schweiz sollte man solche Berichterstattungen als Alarmzeichen interpretieren. Zumindest müsste SRF über solche Tendenzen in Deutschland und anderen Ländern berichten. Inzwischen hat der Natogeneralsekretär vom Plan einer Eingreiftruppe gegen Russland gesprochen. Dies lässt folgenden Verdacht aufkommen. Man rechnet mit einem Krieg mit Russland. Weiss man, dass Russland Atommacht ist? Oder rechnet man mit der Vornehmheit Putins, im Ernstfall zurückzutreten, und die Atombomben nicht einzusetzen. Aber Putin ist ja der Böse schlechthin.
    >
    > 13. Van Wolferen schreibt: Eigentlich sei nicht Putin sondern Amerika zu kritisieren. Obama würde einer Clique in seiner Regierung freie Hand lassen, auf welche all die Negativprädikate besser als auf Putin passten. Hat van Wolferen recht, wenn er sagt, dass Amerika Russland stückeln will? Hat dann Amerika besser Zugriff auf die russischen Bodenschätze. Und wenn die russische Bevölkerung wieder verarmt, wird der Westen dann wieder zuschauen, und über die Unfähigkeit der Russen den Kopf schütteln, und selbstverständlich nichts tun?
    >
    > Fazit: Die Berichterstattung von ORF (aber auch von den meisten anderen Medien in Westeuropa) über die Ukrainekrise ist einseitig und lässt viele Fakten weg. Sie unterstützt eine Politik, welche sogar zu einem Krieg führen kann und in jedem Fall zu viel Leid führen wird.
    >
    > Nachtrag: Gestern Abend wurde bei Schawinski der Journalist Pelda interviewt. Er hat vor IS gewarnt. Er hat auch gesagt, dass die besten und gefährlichsten Kämpfer von IS die Tschetschenen seien. Die Tschetschenen wurden bereits von den Russen bekämpft. Wäre es nicht besser, angesichts eines solch gefährlichen Gegners besser mit Russland auf der Basis gegenseitigen Wohlwollens nicht gegenseitigen Misstrauens zu verhandeln. Mich erinnert die westliche politische Ausrichtung an einen Schulmeister, der einen Schüler nicht mag, und alles zu seinen Ungunsten interpretiert. Ist dies der richtig Weg angesichts einer Terrortruppe, welche unsere Zivilisation bedroht.
    >
    > Ich wäre Ihnen aus all diesen Gründen dankbar, wenn Sie in Zukunft auch die Argumente, welche gegen den westlichen Common sens sprechen in ihrer Ukraineberichterstattung zu Wort kommen liessen.
    >
    > Mit freundlichen Grüssen
    > Günter Baigger

  14. Vielen Dank fuer Wahrheit. Ich bin so froh,dass so ein Buch gibt. DANKE,DANKE,DANKE!!!

  15. Sehr geehrter Herr Bröckers und Hr. Schreyer,
    Ihr Buch “wir sind die Guten” hat mir sehr gut gefallen und zutiefste Abscheu befällt mich über die vielen Falschheiten
    und Lügner nur um der Macht und Geld.
    ABER: ich glaube, daß im Menschen etwas ist, vorallem bei solchen Menschen deren ICH-Persönlichkeit
    zutiefst geschädigt ist – das hat nichts mit Intelligenz zu tun, sondern mit Charakter – denn sonst würden sich nicht
    soviele Söldner und Kämpfer freiwillig zum Kriege melden, sie haben also eine ANZIEHUNG, zu diesen Destruktivitäten
    und tun alle diese Greueltaten GERNE. Sie fühlen sich groß und mächtig, weil sie im Gegenteil klein und schmächtig
    sind und dort kann man all das tun, was ungestraft bleibt, als “großartiger Kämpfer” für Gerechtigkeit und Demokratie und Menschenrechte, ich meine unter diesem “weißen Mäntelchen” – in Wirklichkeit agieren sie aus
    Hass und Wut auf alles und das “Zerstören” – was auch immer – erfüllt sie mit tiefer Befriedigung und Machtgefühl!
    Das ist es, was einem zu Denken geben sollte, die Heerscharen “innerlich zutiefst Geschädigter”!!!

    Das Zweite ist die “gewollte Dummheit” der Menschen, denn diese sind leicht beeinflußbar, aufstachelbar,
    lenkbar und man kann ihnen alle Lügen als Wahrheit verkaufen. Das “selbstständig denken” ist nicht unbedingt
    gewollt und so kann man leicht Zwietracht sehen zwischen zwei Parteien, man schürrt hier und man schürrt
    da, man bewaffnet die eine Seite, man bewaffnet die andere Seite und “hurra” sie schlagen sich gegenseitig die
    Köpfe ein. Aus diesem Grunde muß es also einen Dritten geben, der daraus profitiert, der öffentlich ein “Weißes
    Westerl” präsentieren kann. Krieg ist immer Profit, die Dummen verlieren ihr Leben und die “hinter der Bühne”
    verdienen sich eine goldene Nase – immer ist es so gewesen! Ist die Schlacht geschlagen und ein Teil des Volkes
    ausgerottet und alles zerstört, dann kommen sie aus ihren “Bunkern” hervorgekrochen – denn feige sind sie
    zusätzlich – und präsentieren sich als letztendlicher Retter!
    Mein Gott, wie blöd sind wir Menschen doch – wahrlich, die Dummheit ist die größte Sünde!
    Ich wünsche Ihnen ein langes Leben!
    Mit freundlichen Grüßen
    Inge Mies
    Anbei noch ein Gedicht von mir:

    DIE WELLE

    Ich seh` schaudernd diese Menge
    die sich durch die Gassen wälzt -
    hoch erhoben Faust und Hände
    am Geschrei man sich ergötzt!

    Wem gilt denn diese Drohgebärde?
    Warum dieser Hass?
    Auf das die Glut zur Flamme werde
    gegossen in das Pulverfaß!

    Wie sie gröllen, diese Stimmen
    und fordern des Mannes Tod.
    Rechtens wär`s das zu bestimmen,
    weil die Stunde das gebot!

    Hatten sie ihn nicht gestern noch zum Gott erhoben?
    Ihm applaudiert und hoch verehrt?
    Recht und Unrecht scheint verwoben
    das eigene Denken stark verzerrt!

    Warum wagst Du nicht frei zu denken
    und rechtens sein, was rechtens ist?
    Warum schreist Du nachdem Henker,
    wo Du doch im Unrecht bist!

    Doch eine WELLE erfaßt die Menge
    der Hass war schon geschürrt -
    die Dummheit befleckt sich ihre Hände
    und bekommt was ihr gebührt!

    Das Unrecht dient dem Glanz der Welt
    und beugt sich dem Diktat -
    das Recht ist heute wohl zerschellt
    durch der Menschen Tat!

    Inge Mies

  16. Liebe Inge Mies, wir Menschen sind gut und böse zugleich? Wir wurden als Individuen in die Welt geworfen, um darin unserem Schicksal gerecht zu werden. Wir neigen uns dem Unabänderlichen, offenbaren uns dem Besiegelten und stellen uns fortwährend auf das Unabweisbare ein. In der Dualität der Worte, die uns lediglich unser Verhalten zu erklären versuchen, ohne an den Fakten, etwas zu verändern, verschwindet das Gute wie das Böse, das Falsche wie auch das Richtige. Zurück bleibt nur der Zweifel, oder die Phänomenologie des Geistes nach Hegel. Im Grunde sind wir aber nur Produkte der Natur, die mit uns ihr Spiel treibt und uns wie Blätter im Herbstwind durch die Straßen weht, bis wir im Abfall enden.

    Gruß
    Helmut

    • lb. helmut pirkl, ich habe das gestern gelesen, was Sie da direkt an mich geschrieben haben, freut mich aber ich möchte dazu was sagen, wenn ich darf:
      mag schon sein, daß ich Produkt der Natur bin, als Mensch, aber ich möchte für MICH beanspruchen,
      daß in mir “ein Feuer brennt”, wo immer das auch herkommen mag (ohne religiös zu werden) und daß dieses Licht die Fähigkeit besitzt, zu beleuchten das Gute und Böse und daß ich dadurch WÄHLEN
      kann, welche Seite ich “leben lasse”! Dort, wo sich eine “dunkle Nebelsuppe” über diesen “Lichtfunken”
      breitet, der wird die Schönheit des Seins und die Schönheit dieser Erde vielleicht nicht wahrnehmen
      in der Dunkelheit. Darum sollte die Menschheit daran arbeiten das zu erkennen, damit der Schmerz und das Leid den Menschen nicht zum Hassenden macht und eine destruktive zerstörerische Kraftr gebiert.
      Und der Mensch möge begreifen, daß er das Geld nicht fressen kann sondern, daß es eine Leihgabe ist um den Menschen zu erheben und zu Leistung zu annimieren um seinen Selbstwert durch Können und
      Wissen zu erheben und daß dies JEDEM MENSCHEN dieser Erde zustände und daß es die Habgierigen sind, die es den anderen verwehren.
      Die eigene DUMMHEIT aber, öffnet den Habgierigen Tür und Tor. Wir beklatschen unsere Henker
      und hofieren sie und lassen uns benutzen. Der Mensch hat das geistige Niveau des Affen noch lange
      nicht verlassen, der eine macht es vor, der andere hüpft es nach.
      Selbst wenn ich mit meinen Wort nur “etwas beschreibe” und selbst wenn mein ICH im Abfall der Natur enden sollte (was hoffentlich nicht geschieht, weil es schade um mich wäre !) sollte es aber
      so sein, dann freut es mich grandios daß die Habgierigen und Destruktiven, die Zündler und Täter
      auch dort enden werden – und niemand wird sie retten!
      mit ganz lb. Gruß
      Inge Mies

  17. Ein sehr interessantes Buch, welches mal eine andere, als die gängige Perspektive auf den Ukraine-Konflikt darstellt. Die leicht tendenziöse Wortwahl hätte mich zu Beginn fast abgeschreckt, am Ende bin ich jedoch froh weiter gelesen zu haben. Auf meinem Blog habe ich zugleich eine Rezension bzw. Empfehlung geschrieben. ( http://www.markusminning.de/2877/wir-sind-die-guten/ ) Ich bin mal gespannt wie es weitergeht…

  18. Schon im Altertum wurde „Freiheit und Demokratie“ mit Waffengewalt exportiert. Der aktuelle Bezug in Kap.14 von WsdG zur Ermordung der Bewohner der Insel Melos im Jahre 416 v. Z. durch Athen ist bereits in den „edit war“ integriert. Es gibt Veröffentlichungen wie: Machtsystematik der USA des 21. Jahrhunderts, verglichen mit dem Melierdialog (M. Wohlgemuth), aber auch apologetische Texte.
    In diesem Zusammenhang habe ich versucht, im Wikipedia Artikel „Melierdialog“ vier Sätze löschen zu lassen, welche die Geschichte der Antike in zynischer Weise instrumentalisierten. Interessanterweise wurden drei der gelöschten Sätze in einer Weise in den Artikel eingefügt, dass der Zusammenhang fast verloren ging.

    1. Die Aristokraten des oligarchisch regierten Melos empfingen die Gesandten unter Ausschluss der großen Menge der freien Bürger.
    2. Die Tatsache, dass die melischen Oligarchen das Volk von diesen für alle existentiellen Verhandlungen ausschlossen, vertiefte die Antipathie der demokratischen Athener.
    3. … aus heutiger Sicht müssen politischer und religiöser Fanatismus sicher als ebenso bedeutsame (und fatale) Momente gelten wie reine Machtpolitik.
    4…. findet die implizite Frage nach der Bewertung der mehr um den eigenen Machterhalt als um das Wohl der Bürger besorgten Oligarchen erst in jüngerer Zeit Beachtung in der Forschung.

    Offensichtlich erfolgte hier die anachronistische Gegenüberstellung von Demokratie und Oligarchie aus politischen Gründen, wobei es auf Melos sicher keine Oligarchen wie die Athener Nikias oder Alkibiades gegeben hat. Fazit: Durch vier eingestreute Sätze wurde ein Völkermord gezielt verharmlost oder gar gerechtfertigt.

  19. Bin soeben mit Ihrem Buch fertig geworden. Pünktlich zu den Abendnachrichten mit der Berichterstattung über die Münchner Sicherheitskonferenz. Es erschien mir, als wäre Ihr Buch das Drehbuch dafür gewesen. Alle Propaganda ist plötzlich entblößt und es erscheint lächlich, wie sich die Falken brüskieren über die Versuche Deutschlands und Frankreichs die Sache in die eigenen Hände zu nehmen, ohne der Kriegstreiberei zu folgen. Die Rhetorik ist entlarvend.
    Vielen Dank für die Aufklärung. Danke, dass Sie durch gute Recherchen und Hintergrundarbeit wirklichen Journalismus betrieben haben, der absolut nötig ist um nicht als “Rindvieh” zum Schlachter geführt zu werden.
    Das Buch sollte Pflichtlektüre in Staatsbürgerkunde und als Paradebeispiel für politische Bildung dienen. Allerdings müsste dazu so mancher Ausdruck oder manches Fremdwort durch eine einfachere Sprache ersetzt werden, so dass es auch mehr Menschen ohne klassische humanistische Bildung genießen könnten.
    Dieses Buch muss auch in die Breite.

  20. Sehr geehrte Redakteure,
    Ihr Buch “Wir sind die Guten” hat mir sehr gut gefallen und ich stimme mit vielen Details auch über die USA überein. Leider muss ich aber auch einwerfen, dass selbst Sie einseitig berichten! Man kann nicht nur die USA über das ganze vorige jahrhundert bis heute verdammen und verschweigen, was der Welt-Kommunismus im selben Zeitraum verbrochen hat und wo er her kommt.
    Wer nichts über das “Scharzbuch des Kommunismus” weiss oder erwähnt und ebenso nichts über MAO und LENIN erwähnt, hat offensichtlich das vorige Jahrhundert verschlafen oder nicht richtig begriffen. Man sollte auch seriöserweise erwähnen, woher und wann die USA als “Weltpolizist” seit den Greueln des 1. Weltkrieges auftritt und denkt. Erst dann kann man die ganzen Zusammenhänge erkennen und darüber nachdenken. Ansonsten haben wir es wiederum nur um einseitiges Berichten zu tun. Das wäre schon schade!
    Ihr Marcus

  21. Lieber Herr Bröckers und Herr Schreyer,
    als mir meine Freunde aus Deutschland Ihr Buch zum 60. schenkten, war ich hoch erfreut – denn ich werde selbst gern als Putinversteher bezeichnet. Das war für mich die ersten Male erniedrigend, aber nach einigem Nachdenken – doch, ja, und in der Beziehung teile ich voll Ihr Statement: Verstehen ja, Verständnis bedingt.

    Ich bin Dolmetsch, u.a. für Russisch, und lebe seit 8 Jahren in RUS, an der Wolga, bilde mir daher ein, etwas mitreden zu können. Als in hiesigen Medien Ende 2013 davon berichteten, daß der Westen in Verbindung mit dem sich anbahnenden Ukrainekonflikt einen Informationskrieg [информационная война] ausgerufen hätte, dachte ich erst, das wäre Spinnerei und Übertreibung: Was kann man denn an Bildern und Filmen ändern? Sie sind, wie sie sind… dachte ich. Dann schlugen die Wellen hoch, der Februar kam, und ich merkte dann langsam, was das mit dem Infokrieg auf sich hatte: Die deutschen Medien ließen ganze Vorfälle einfach weg, und von dem, was passierte, wurden nur Ausschnitte gezeigt, die dazu noch recht tendenziös kommentiert wurden.

    Die Sache hatte Erfolg, meine eigene Familie hat mich zum Spinner erklärt, weil sie in den Nachrichten genau gesehen hätten, was los sei, und ich solle Putin zur Ordnung rufen. Überhaupt kam mir der Ausdruck “Paradigmenwechsel” in den Sinn: Plötzlich entdeckten Kreise, die bis vor nicht allzulanger Zeit in Rußland die Inkranation des Bösen sahen, ihre Sympathie für das Land, und andere wiederum, die sich für Friede, Freundschaft und Eierkuchen ausgesprochen hatten, schlugen mit einem Mal ganz andere Töne an.

    Es gab mehrere Höhepunkte, die Sie sehr treffend beschreiben, u.a. die “Annexion” der Krim. Dieser Ansatz wird sogar vom Chef der LINKEn in D mitgetragen – ich war und bin fassungslos! Ist wirklich alles, was es zu dieser (und anderen Fragen) an Informationen gab und gibt, an unseren Leuten vorbeigegangen? Eine vielleicht hilfreiche Ergängznng bringt möglicherweise dieses Video , das vielfach schon nicht mehr im Netz verfügbar ist.

    Es könnte sein, daß in der Printausgabe sich ein Fehler eingeschlichen hat – nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion haben 250 Mio. Menschen Heimat und Orientierung verloren, im Buch steht was von 25 Mio. Naja, daß wir unterschiedliche Ansichten zur vorhergehenden Gesellschaftsordnung haben und dementsprechend die Entwicklungen gewertet werden – da muß man wohl mit leben. Alles in allem: Ein Meisterwerk! Danke Ihnen und Dank auch meinen Freunden!

    Siegfried Wilhelm
    Nishnij Nowgorod

  22. Sehr geehrter Herr Bröckers, sehr geehrter Herr Schreyer!

    Ich bin noch NICHT mit der Lektüre Ihres Buches zu Ende, bin vielmehr erst am relativen Anfang, möchte aber einerseits dennoch schon sagen, dass es mir ausgezeichnet gefällt, andererseits aber auch meinen Senf bzgl. Ihrer Interpretation des Essays von Robert Cooper beitragen. Ungeachtet dessen, dass Sie – meiner Meinung nach – sehr viel in richtigem Licht darstellen (ich kenne Russland sehr gut, und ich meine Russland, nicht nur Moskau oder Ppetersburg, bezeichne mich selbst als “Putinversteher”, und war auch auf dem Maidan und habe dort mit Menschen gesprochen), finde ich nach Lektüre von Coopers Essay die Interpretation etwas zu großzügig im Sinne des Buches. Worauf Cooper 2002 Bezug nahm bzw. wofür er meines Ermessens nach argumentierte, war eine stärkere Aufrüstung der EU-Staaten. Im heutigen Licht mag das als Rüsten gegen Russland erscheinen, nur war damals Russland ja noch durchaus als Partner verstanden, 2004 waren die Teroranschläge von Beslan, die in das Bild der allgemeinen “unsichtbaren Gefahr” des Terrors passten und eher die US-Position bestätigten als sie widerlegten.
    Das Full Spectrum Dominance-Modell wird ja heute – insbesondere seit der orange Revolution 2004, aber jetzt noch deutlicher – praktiziert bzw. versucht umzusetzen. Obamas Rede zum Iran-Deal gestern war ein Beispiel dafür. Fraglos war Cooper weder sonderlich originell mit seinem Dschungel-Vergleich, noch sonderlich glücklich. Aber ihm 2002 diese Attitüde zu unterstellen erachte ich für unrichtig.
    Ansonsten freue ich mich auf die weitere Lektüre, die bislang brillant, informativ, nachvollziehbar, und durchaus mit vielen Verweisen dargestellt ist, was – wenn man diesen folgt – auch eine weitere Dimension verleiht. Für das bisherige möchte ich mich gleich einemal bei Ihnen bedanken. Für das weitere – denke ich – werde ich es noch tun.
    Beste Grüße
    Thomas Königshofer

  23. Sehr geehrter Herr Bröckers, sehr geehrter Herr Schreyer,
    vielen Dank für dieses erhellende Buch. Ich wünschte ich könnte so schreiben wie Sie, doch leider ist dem nicht so. Aus diesem Grund bleibt mir nur die Möglichkeit meine Hochachtung auszudrücken, in dem ich Werbung für Ihr Buch, auf http://www.aprioripost.de einstelle.

    Alles Gute für Sie und beste Grüße

    Klaus Schampaul

  24. Vielen Dank für diese Hintergrundinformationen.
    Eine ausgezeichnete Analyse der aktuellen weltpolitischen Situation.
    Absolut lesenswert!

  25. Bin soeben mit dem “Verschlingen” Ihres Buches fertig geworden. Alles ist schlüssig und fügt sich nahtlos ineinander.
    Bleibt die Frage” Was soll “Ottonormalverbraucher” tun ?
    Interessant wäre es vielleicht noch, die Hintergründe für die momentane Flüchtlingswelle aus dem Nahen Osten zu erforschen. Sind da bestimmte Kräfte mit allen möglichen Versprechungen am Werk, die Menschen in den Flüchtlingslagern zum Losmarschieren nach Europa anzustacheln ? Die Krise in der EU ist ja offensichtlich und nutzt wem ?

  26. Ich habe das Buch verschlungen und seitdem ist mein “Horizont” heller geworden. Danke!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


acht + 8 =

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Follow

Get every new post on this blog delivered to your Inbox.

Join other followers: