Die Autoren

04.08.14 22:15-BildschirmkopieMathias Bröckers ist freier Journalist, der u.a. für die taz und Telepolis schreibt. Er gehört zur Gründergeneration der taz, BennoMartinyarbeitete danach als Autor u.a. für Die Zeit und zahlreiche Radiosender. Seine Werke Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf und Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11. 9. wurden internationale Bestseller. Zuletzt erschienen von ihm im Westend Verlag Die ganze Wahrheit über alles (mit Sven Böttcher)  und JFK – Staatsstreich in Amerika und  Er wurde 1985  mit der „Benno-Martiny-Medaille für sauberen Journalismus “  in Bronze ausgezeichnet. Sein Blog erscheint auf www.broeckers.com

04.08.14 22:16-BildschirmkopiePaul Schreyer ist freier Journalist, unter anderem für die Magazine Telepolis und Global Research. Sein letztes Buch Faktencheck 9/11 wurde in Fachkreisen mit großem Interesse aufgenommen (»Gehört zum besten, was man an kritischen Analysen zu diesem Thema auf dem deutschen Buchmarkt finden kann«, Dr. Dieter Deiseroth, Richter am Bundesverwaltungsgericht). Zuletzt erschien von ihm im Westen Verlag»Wer regiert das Geld? – Banken, Demokratie und Täuschung« und »Die Angst der Eliten – Wer fürchtet die Demokratie?« .

4 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Bröckers, sehr geehrter Herr Schreyer,
    ich bin gestern mit der Lektüre Ihres ausgezeichneten Buches fertig geworden und habe heute eine Rezension an Amazon geschickt (siehe unten). Nach Möglichkeit werde ich diese Rezension auch anderweitig veröffentlichen.
    Ich möchte mich aber nicht nur via Amazon, sondern auch direkt bei Ihnen bedanken.
    Ich halte es für ausgesprochen wichtig, mit Büchern wie Ihrem einerseits mehr Menschen fundierte Kenntnisse über die realen politischen Zusammenhänge bezüglich der Ukraine-Krise zu vermitteln – aber auch Mut zu machen, selbst mutiger zu sein.
    Herzlich Gruß
    Andreas Peglau

    ———————-

    „Wir sind nicht die Guten“

    Bisher musste, wer statt der Lügen und Verzerrungen der hauptsächlichen BRD-Medien etwas von den tatsächlichen Geschehnissen in der Ukraine erfahren wollte, sich vor allem aus dem Internet und einigen wenigen Zeitungen Bruchstücke zusammensuchen. Nun gibt es erfreulicherweise erste realitätsgerechte Gesamtbetrachtungen in Buchform. Kürzlich erschien, herausgegeben von Peter Strutynski, „Ein Spiel mit dem Feuer“ (sehr lesenswert!), jetzt, passenderweise zum 1. September, auch das Buch von Bröckers und Schreyer.
    Ich halte es für ganz hervorragenden Journalismus: hochaktuell, brisant, faktenreich, seriös recherchiert und genügend mit Quellen belegt. Keineswegs ist es einseitig oder – wie der Titel vermuten lassen könnte – Putin gegenüber unkritisch: Zu verstehen bedeutet nicht gutzuheißen, erinnern die Autoren gleich zu Beginn, und: Verständnis ist grundsätzlich etwas Wünschenswertes – wie ließe sich sonst sinnvoll reagieren? (S. 16-17). Sie verschweigen auch nicht die russischen Menschenrechtsverletzungen (S. 12-17) oder Großmachtphantasien (S. 167-173). Doch sie weisen darauf hin, dass Deutschland skrupellos mit Staaten kooperiert, die sich diesbezüglich weit schlimmerer Vergehen schuldig machen – allen voran die längst zum „größten internationalen Terroristen“ gewordenen USA, die weltweit Menschenrechte mit Füßen treten bzw. treten lassen und unzählige Menschenleben direkt oder indirekt auf dem Gewissen haben (S. 180).
    „Wir sind die Guten“ ist flüssig, teilweise packend geschrieben, der Ton wechselt zwischen Ernsthaftigkeit, gelegentlichem, einfühlbaren Sarkasmus und eindringlichem, emotionalen Appellieren: Schließlich geht es um nicht weniger als um Krieg oder Frieden sowie um die berechtigte Empörung über Massenmedien, die sich vielfach unverantwortlicher, dummdreister Hetze schuldig machen.
    Noch einmal den Buchtitel aufnehmend, ziehen die Autoren – sich durch ihr „Wir“ mit einschließend und nicht als Gutmenschen über alle anderen stellend – folgende bittere Bilanz:
    „Wir sind nicht die Guten, die die Stabilität der Weltordnung garantierten, wir sind die Schlechten, die die Weltunordnung vorantreiben. Wir sind die Hässlichen, weil wir dabei vor Gewalt und Krieg nicht zurückschrecken. Und wir sind Verräter, wenn wir auf unseren Fahnen die Werte des Humanismus schwenken, doch unsere Panzer, Drohnen und Raketen allein der Agenda der Macht und des Profits folgen.“ (S. 190)
    Aber Bröckers und Schreyer bieten am Ende auch einen ganz und gar nicht resignativen Katalog konstruktiver Fragen und Forderungen.
    Ich befürchte, es gehörte nicht nur viel Arbeit dazu, dieses Buch – zumal in so kurzer Zeit – in dieser Qualität zu schreiben, sondern, in einer auf das Feindbild „Osama bin Putin“ (S. 26) fixierten Medien- und Politiklandschaft auch eine gehörige Portion Mut. Auch dafür möchte ich mich bedanken.
    Andreas Peglau, Berlin

  2. Sehr geehrte Herren,
    wir haben Ihr Buch regelrecht „verschlungen“
    Ebenso entäuscht von der gleichgeschalteten, kritiklosen Presse fragen wir uns welche Partei in Deutschland
    so viel Mut hat, schonungslos diese Dinge klarzustellen.

    Wir sind Sympathisanten der AFD und glauben an die eigenen positiven Kräfte in Deutschland um endlich einmal von der Bevormundung der US-Finanzmächte wegzukommen. Dies wird sicherlich sehr schwierig und erfordert eine hohe Portion Mut und Durchsetzungsvermögen. Leute wie Sie sollten nicht aufhören zu hinterfragen und aufzuklären..

    Danke für die vielen neuen Erkenntnisse. Wie können wir, als „Normalos“, unsere Mitbürger motivieren,
    sich für einen grundlegende Änderung der Strategie in Deutschland stark zu machen ??

    mit freundlichem Gruß
    Reiner Behnke (Unternehmer KMU) Birgit Pulvermacher (Sozialpädagogin)

  3. Hallo sie mutigen Journalisten,
    ihr Buch gibt ja Hoffnung, dass es unabhängigen Journalismus, der souverän recherchiert, wirklich noch gibt.
    Das war meine große Not, dass nach 40 Jahren erlebter Gleichschaltung der Medien, jetzt aktuell das Gleiche wieder geschieht. Sie haben richtig geschrieben, dass wir in der zurückliegenden Zeit (bis auf die besagte Ausnahme) aber auch Zugriff auf die anderen Quellen hatten und die meisten sich dann ihr eigenes Urteil gebildet haben. Diese Möglichkeit war jetzt kaum noch deutschsprachig zu finden. In unserer Tagespresse (TA)waren die Leitartikel auch gleichgeschaltet, nur die Leserbriefe zeugten von objektiver Weltsicht. Und jetzt haben sie die Fakten dazu geliefert. Ich hab sogar den Eindruck, dass viele ehemalig antisowjetisch eingestellte ostdeutsche Mitbürger durch die aktuelle einseitige massive antirussische Propaganda der Medien hin zu objektiver Einschätzung der Lage tendieren und eben nicht auf den Leim gehen (weil wir sowas schon mal in entgegengesetzter Richtung hatten) Wie kann es nur gelingen, dass die Wahrheit noch mehr an die Öffentlichkeit transportiert wird. Ich habe bei 3SAT Kulturzeit ein Interview mit ihnen angeregt.
    Danke für ihren Mut und endlich für die Wahrheit und nicht nur zur Ukraine, Hans-Jochen Dingeldein

  4. Eine exzellente Arbeit, die endlich einmal die Zusammenhänge aufzeigt, die uns bewusst von unseren Mainstream-Medien verschwiegen wird. Herzlichen Dank dafür.
    Tarnen, Täuschen und Betrügen sind inzwischen bei der Berichterstattung, nicht nur zur Ukraine, gang und gäbe. Nachdem die Politik mit der Verweigerung des Mindestlohns auch für Zeitungszusteller den Verlegern Millionen gespart hat, ist sie nun endgültig in deren Abhängigkeit geraten. Eine Hand wäscht die andere.
    Viele „getroffene Hunde bellen“ nach der Veröffentlichung des Buches. Ein Beispiel eines Journalisten (Peter Henkel) will ich aus meinen vielen Antworten auf Zuschriften an Politikern und Journalisten nennen:
    Auf meinen Hinweis doch einmal das Buch zu lesen, folgende Antwort:
    „….nein, ich habe das Buch nicht gelesen und werde es auch nicht lesen. Der Herr Bröckers verzapft seit Jahren und jetzt wieder eine solche Menge Unsinn und Einäugiges, dass es mir leid tut, dass auch Sie auf ihn hereinfallen.“
    Es geht noch weiter, dass mir nur noch Kopfschütteln übrig bleibt.
    Bisher war ich seit ca. 40 ein Wähler der großen Volksparteien. Nachdem ich jetzt aber Zeit habe mich für die Hintergründe der Tätigkeiten unserer Politiker zu interessieren, komme ich zu dem nüchternen Ergebnis:
    Täusche, Tarnen und Betrug….
    Und ein Zitat von B. Brecht gewinnt immer mehr an Gewicht:
    Wer die Wahrheit nicht weiß, ist ein Dummkopf.
    Wer sie aber weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
    Beiden Herren nochmals ein großes Dankeschön und für die Zukunft weiter ein gesundes Rückgrat. Dieser Körperteil ist inzwischen zu einem der größten Problemzonen unsere Politiker geworden.
    Alles erdenklich Gute wünscht
    Volker Spuhn, 74360 Ilsfeld.

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